Zauber der Zitruspflanzen
Mediterrane Atmosphäre zieht mit Zitruspflanzen in Haus und Garten ein.
Sie tragen fleißig Früchte, sind äußerst dekorativ und
pflegeleicht.
Aus dunklem oder grün-grau gestreiftem Laub leuchten die Früchte hervor:
in Gelb, Gelbgrün, Orange. Die Farben, die Formen, der betörende Duft
der Blüten: Zitrusfrüchte verströmen den Zauber des Südens.
„Zitronen, Orangen, Mandarinen, Cumquat, Grapefruit, Limetten gedeihen
als Kübelpflanzen bei uns tadellos, denn Zitrusfrüchte sind pflegeleicht“,
erklärt Gärtnermeiser und Zitrusspezialist Michael Ceron. „Wichtig
ist ein sonniger Platz als Standort, weiters spezielle Zitruserde und
-dünger, die den hohen Eisenbedarf der Pflanzen decken.“ Die Gefäße
sollten aus Ton sein, der dank Verdunstung eine perfekte Wasserregelung garantiert:
Die Wurzeln der Zitruspflanzen sind sehr empfindlich gegen Staunässe. „Werden
sie übergossen, so gehen sie ein. Die Erde soll immer leicht ausgetrocknet
sein – entsprechend den mediterranen Verhältnissen“, sagt
Ceron. „Zitrusse sind sehr kalkempfindlich, brauchen weiches Gießwasser.
Ideal ist Regenwasser.“
Im Freien vertragen Zitruspflanzen Temperaturen bis hinunter gegen zehn Grad
plus. Zum Überwintern ideal sind gut durchlüftete, 12 bis 15 Grad
kühle Räume, Wintergärten oder das Winterquartier beim Gärtner.
„Zitrusfrüchte sind eine der wenigen Pflanzen, die immer und ohne
Pause essbare Früchte tragen“, macht Ceron Lust auf die mediterranen
Pflanzen. Auf dem Areal des Zitrusspezialisten in Faak am See finden sich neben
gängigen Sorten etliche Besonderheiten, wie z. B. Maxima, die derzeit
größte in Österreich erhältliche Zitrone mit einer Fruchtgröße
bis zu 40 Zentimetern oder die Deutsche Landsknechtshose, eine gestreifte Orange
oder die elegante Weidenblättrige Zitrone mit birnenförmigen Früchten.
Kleine Zeitung vom 07.06.2005
Bericht: Regina Rothauer
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